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Hamburg Boat Show 2019

Ahoi an alle Sturm oder Flaute Leser und Leserinnen.
Heute erfahrt ihr mein persönliches Feedback zur vergangenen Hamburger Boat Show in diesem Jahr. Wen ich getroffen habe, was ich gesehen habe und welche Erfahrungen ich gemacht habe könnt ihr lesen, sehen und hören… Viel Spaß!

Hörversion

Fangen wir mal von vorne an…

Ich habe vor ein paar Wochen oder vielleicht sogar Monaten und eigentlich sogar schon letztes Jahr entschieden, dass ich wieder nach Hamburg zur Boat Show gehen möchte.
In diesem Jahr habe ich von der Messeleitung ein Presseticket erhalten. Das hat mich sehr gefreut und natürlich motiviert.
Ich gehe ja auf Bootsmessen gar nicht in erster Linie für mich, sondern für EUCH!
Ich möchte für euch auf der Messe sein, bzw. für die, die selbst nicht da sein können. Ich nehme euch virtuell mit auf die ausgestellten Boote, stelle bei den Herstellern eure Fragen und zeige euch die Neuheiten vor Ort.
Und ich habe immer jede Menge Spaß dabei. Ich bin gern auf Messen, springe umher, unterhalte und verbinde mich mit Menschen, kreiere neue Ideen und mag den Input.

Und ich dufte meinen IT`ler Simon mitnehmen, damit er ein paar Film und Fotoaufnahmen machen konnte. Das war natürlich super cool. So konnte ich mich ganz auf die Gespräche und das Testen konzentrieren und wusste ihr seid durch ihn automatisch dabei.

Samstag auf der Messe

Samstag ging es am Vormittag los.
Wir schauten uns gemeinsam das Bühnenprogramm an und besprachen wann wir wo hin gehen wollten.
Ich hatte 2 Tage zuvor schon eine kleine Vorrunde durch die Hallen gedreht und zum Beispiel bei Dehler einen Termin zur Besichtigung vereinbart.

Letzte Vorbereitungen im Pressebereich

Ja und dann zogen wir los. Eines der ersten Ziele war der Stand von Freunden. Sie haben gerade ein neues Projekt gegründet und vertreiben nun stylische Motorboote aus Griechenland. Genaueres erfahrt ihr allerdings erst in nächster Zukunft. Die beiden haben mich nämlich nach Rostock zur Probefahrt eingeladen. (Und seit ich die Segelbundesliga vom Motorboot aus begleitet habe, habe ich an so schnellen Flitzern auch durchaus ein kleines Interesse in mir entdeckt ? )

Wir gingen an den Ständen von verschiedenen Ausstattern vorbei, begrüßten hier und da von mir Bekannte und Freunde. Wir kamen mit ein paar Segelmachern und Bootsbauern ins Gespräch.
Dann ließen wir uns von Matthias auf der Dehler 30od herum führen und lernten anschließend einen sehr interessanten Weltumsegler kennen.

Gangerl Clemes, 78 Jahre alt, ist seit 1988 auf Weltumsegelung und sieht für sich noch immer kein Ende. Ein beeindruckender Mensch. Abends auf der Aftershow Party habe ich mit ihm ordentlich die Tanzfläche gerockt ?. Ich freue mich drauf sein Buch „Der Paradiesjäger-Für immer ausgestiegen“ zu lesen und ihn im Januar 2020 dann in Düsseldorf wieder zu treffen!

Die Stimmung in den Hallen war gut, fand ich. Die Gänge waren nicht super voll, aber überall waren Menschen. An jedem Stand gab es interessierte Kunden und die Mitarbeiter waren stetig in Gespräche verwickelt. Wieviel sich nur informiert oder auch gekauft wurde, weiß ich nicht.

Am Ende des Tages ging es für uns dann noch zum Stand der DLRG. Dort gab es unter Anderem die Möglichkeit eine Rettungsweste manuell auszulösen und zuzuschauen, wie sie wieder zusammen gefaltet werden muss. Da ich Sicherheit an Bord als ein sehr wichtiges Thema finde, war ich daran sehr interessiert und ließ es mir dort vorführen.

Vielen Dank an die DLRG für den spontanen Support

Dann durfte ich selbst testenUnd ich wäre nicht ich, wenn ich da draus nicht `ne lustige Sause mache und für euch ein paar belustigende Aufnahmen mitbringen würde…?

Nach kurzer Organisation stand ich mit der Rettungsweste „Secumar Survival 220“ am Körper im Neoprenanzug auf einem SUP-Board im Testbecken neben dem Stand der DLRG.

Ich durfte einen spontanen Live-Test (<- zum Video klicken) machen und die Weste im Wasser auslösen lassen.
(Make-Up und Frisur extra für euch geopfert *hhahha* und weil ich da tatsächlich einfach Bock drauf hatte. Ich habe noch nie eine Rettungsweste ausgelöst/auslösen lassen.)

Julian filmte und die Jungs der DLRG moderierten spontan und fanden die Aktion auch ziemlich spannend. Also nicht spannend im Sinne von aufregend, sondern im Sinne von lustig und erfrischend ?

Nach einer Runde paddeln landete ich dann im Wasser und ein paar Sekunden später schwamm ich mit der ausgelösten Weste im Becken.
Ich fand es super cool, das mal gespürt zu haben und empfehle Jedem solch einen Selbsttest mal zu machen.
Auch das Bewegen/Schwimmen im Wasser ist interessant.

Was für ein Spaß

Am Abend auf der Aftershow Party am Pantaenius-Stand gab es unter Anderem mit den Mitarbeitern von Secumar noch ein paar Gespräche und interessante Ideen. Ihr dürft gespannt sein, was ich da für uns organisiert bekomme ?.

Nach ein paar Stunden, vielen tollen Gesprächen, einigen Getränken und Tänzen endete dann der -für mich- erfolgreiche Tag.

Unterschiedliche Meinungen

Die Meinungen im Netz und die, die mir zugetragen wurden, gehen etwas auseinander und es schwingen Wünsche von euch nach mehr Vielfalt und Angeboten mit.
Ich fand die Hamburg Boat Show gut. Die Stimmung war angenehm und entspannt unter den Ausstellern und den Besuchern. Klar, es ist kein Vergleich zum großen Bruder in Düsseldorf. Doch in Hamburg ist es schön klein und irgendwie persönlich.
Allerdings gibt`s an einigen Stellen sicherlich noch Optimierungsbedarf, um die Besucherzahlen etwas weiter anzukurbeln und noch ein paar weitere Aussteller zu motivieren vor Ort zu sein.

Support von Euch

Ich drücke den Veranstaltern die Daumen, dass ihre Ideen im nächsten Jahr steigende Besucherzahlen bringen werden. Und ich appeliere an euch, als Endverbraucher, dann auch die Messen und vorallem die Aussteller zu unterstützen! Die Firmen brauchen euch zum Überleben. Es bringt nichts einen teueren Stand zu zahlen, viele Beratungsgespräche zu führen und am Ende den Auftrag doch nicht zu erhalten, weil im Internet ein günstigeres Angebot gewählt wird.
Wenn es sich nicht lohnt als Aussteller auf einer Messe präsent zu sein, dann bucht man sich nicht wieder einen Stand. Das ist eine ganz einfache und logische Rechnung… Und wenn weniger Aussteller da sind, kommen weniger Menschen auf die Messen und wenn weniger Besucher kommen, kann die Messe nicht überleben und wird sie nicht wieder organisieren.

Ich komme gerne im nächsten Jahr wieder zur Hamburg Boat Show 2020!
Und ich bedanke mich, in diesem Jahr dabei gewesen sein dürfen.
Ich hatte meinen Spaß♥

Mit einem Lächeln im Gesicht verabschiede ich mich heute von euch…
Lasst die Haare wehen und klemmt euch nicht!

Eure Kim

Kim

Das ist Kim, eine segelbegeisterte, lebensfrohe und energievolle Frau, die den Schritt zum eigenen Boot wagt. Die gute Irmi scheint ihr als angemessenes Geschenk zum 30. Geburtstag (2018). Was sie so erlebt, repariert, testet, sich ausdenkt und zu berichten hat schreibt sie auf, dreht sie Videos von, hält sie in Bildern fest und spricht sie in ihrem Podcast ein. Manchmal ist sie allein, öfter hat sie ihre Freunde oder interessante Menschen an Bord. Immer ist irgendwas los, es wird nie langweilig!!!Sie hat den großen Traum um die Welt zu segeln... bis dahin sammelt sie Erfahrungen auf der Ostsee oder wo sie hin eingeladen wird. Weitere Wassersportarten werden ausprobiert und finden ggf. einen Platz in ihrem Repertoire. Sie genießt das Leben und nimmt Dich ein Stück mit... Ihre Devise: "Gib`nicht auf, sondern kämpfe für deine Träume und dann SPRING` einfach! Sturm oder Flaute - der Segelblog für Alle!

2 Comments

  1. Toller Bericht und du machst ne gute Figur ?, ich war auch dort, um mir Inputs zuholen, dieses Jahr von SPW für einen Drehflügelproppeler, letztes Jahr war es eine Rollfock Anlage und auch bestellt, es lohnt sich sich mit den Fachleuten zu unterhalten, ich werder nächstes Jahr wieder kommen
    LG Helmut

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